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Fachvortrag

„Scham, Ekel, Ängste – Emotionen positiv verändern durch Multisensorik in der Pflege“

16.45 - 17.30 Uhr
Borkum

Palliativpflege ist eine besondere Herausforderung für jeden, den es in irgendeiner Form betrifft. Neben den pflegerischen Grundbedürfnissen, die eher rational abgearbeitet werden können, stoßen wir in der Pflege auf die Emotionalität aller Betroffenen. Dazu gehören «Scham», «Ängste» und «Ekel», die wir nicht verdrängen können und denen wir viel stärker ausgesetzt sind, als wir zugeben wollen. Die Frage stellt sich deshalb, können wir die Emotionalität begreifen, um sie richtig einzuordnen? Können wir zum Beispiel «Ängste» in bessere Bahnen leiten? Können wir «Scham und Ekel» in ein positiveres Gefühl ummünzen? Sich dieser Fragen annehmen und Antworten oder Lösungen dafür zu finden, heißt aber in der Palliativpflege, sich des Menschen mit seinen Gefühlen annehmen. Heißt, begreifen, dass das rationale Denken in Stresssituationen fast völlig verschwindet. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, die es zulassen, auch in Stresssituationen auf die Emotionalitäten Einfluss zu nehmen. Dies zum Nutzen aller Beteiligten. Wir können lernen über die Veränderungen der Umgebung Lösungen zu finden, die das Wohl aller beeinflussen. Anhand von Beispielen wird gezeigt wie wir diese Aufgaben meistern können.

Referent/-in:
Beat Grossenbacher

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